Seit Boomer neun Wochen alt ist, gehen wir so gut wie jeden Samstag mit ihm auf den Hundeplatz des HZD Regionalgruppe Ost / Bezirksgruppe Havelland und Umgebung. Es hat begonnen mit der Welpenschule. Hier konnte unser kleiner Hovi mal so richtig mit fast gleichstarken Hunden toben, aber auch in der Welpenschule wurde schon ein bisschen "Unterricht" gemacht. Die Hunde mussten über Wackelbrücken, durch kurze Tunnel und über Reifen laufen. Zum Schluss einer jeden Welpenstunde stand dann immer das gemeinsame Futtern an. Wer knurrte und sonstige Sperenzien machte, durfte den anderen Welpen dann nur noch beim Fressen zu sehen. Eine prima Übung gegen Futterneid.
Nach der Welpenschule ging es dann in die Junghundegruppe. Boomer lernt sehr schnell und wurde deshalb auch oft als "Streber" bezeichnet. Er hat Spaß am Arbeiten und konnte daher auch schon früher als eigentlich vorgesehen in die Erwachsenengruppe wechseln. Die Hundeschule ist ein guter Ausgleich zum sonstigen Alltag. Der Hund wird richtig gefördert und gefordert, aber auch wir Menschen lernen sehr viel und das immer wieder aufs Neue.
Durch die gute Ausbildung war es für uns auch überhaupt kein Problem die Körungen zu bestehen.
Boomer beim Training 
Nach den Körungen und den ersten Ausstellungen haben wir uns dazu entschlossen, Boomer als Therapiehund auszubilden. Durch sein freundliches, ruhiges und sicheres Wesen konnten wir auch dieses Ziel komplikationslos erreichen. Im November 2009 hat Boomer die Therapiehundeprüfung mit Bravour bestanden. Seit diesem Zeitpunkt sind wir Mitglieder im Verein "Hunde im Sozialdienst e. V."
Seit Januar 2010 gehe ich, Marie, mit Boomer in eine Seniorenwohnanlage. Wir laufen dort zusammen mit Mandy und ihrer Hündin Yanka vom Fleischereck oder auch getrennt durch die Wohnanlage und besuchen verschiedene Bewohner. Und zwar nicht nur Gruppen, sondern auch Menschen, die ihre Wohnungen oder Zimmer nicht mehr verlassen können, auch Menschen im Wachkoma.
Boomer und Yanka nach ihrem Therapiehundeeinsatz